Schlagwort-Archive: printwerbung

Was kostet Internet …?!

Immer wieder werde ich gefragt: Was kostet Internet?

Das nervt irgendwann gewaltig – inzwischen bin ich dazu übergegangen, mit einer Gegenfrage zu antworten:

Was kostet ein Auto …?!

Bzw. weiß ich ja in den meisten Fällen, was mein Gegenüber verkauft – entsprechend variiere ich meine Frage: … was kostet ein Haus? … ein Boot? … ein Abriss?

Eines steht fest: der Bäcker an der Ecke braucht ebensowenig eine eigene Internetseite, wie sein Nachbar, der Schlachter … diese Beiden kommen bestens mit der guten alten Printwerbung (Flyer etc.) zurecht, da sie ihre Waren überwiegend regional anbieten. Ganz anders sieht es da schon mit dem nächsten Nachbarn aus – er ist ein aufstrebender Architekt und würde gerne zeitnah seinen „Aktionsradius“ erweitern und darüber hinaus auch gerne einen gewissen Bekanntheitsgrad erlangen … Das ist mit ein paar – wenn auch genial gestalteten – Flyern sicher nicht zu bewältigen – denn wo finde ich z. B. Menschen, die gerne ein Haus bauen würden … und wieviele Flyer müsste ich drucken und verteilen (lassen), um auch nur ein paar Interessenten anzutreffen?!

Also: für unseren Architekten macht eine Internet-Präsenz richtig SINN – und nun beginnt die Kalkulation …

1 + 1 = ?

Im Fernsehen sieht der Architekt durch Zufall, das es gaaaanz einfach ist, zu einer eigenen Internetseite zu gelangen – und dies sogar umsonst* (im wahrsten Sinne … denn es ist weder GRATIS noch KOSTENLOS – es ist schlicht & einfach UMSONST!!)

Es ist m. E. schon eine Frechheit, jemandem soviel Dummheit zu unterstellen und ihn dazu zu bringen, sich selbst eine Seite „zusammenklicken“ zu wollen … Gerade ein Architekt (um mal bei unserem Beispiel zu bleiben) wird sicher eine individuelle und auf ihn maßgeschneiderte Internetpräsenz haben wollen – es sei denn, er plant grundsätzlich Fertighäuser … dann wäre „Zwei“ genau das Richtige für ihn: alle Seiten sehen gleich aus. Nein STOP! Man kann ja Farben und Bilder tauschen – diese „Arbeit“ könnte ja sein Neffe übernehmen – immerhin hat der schon mal einen Computer eingeschaltet!

Unser Architekt ist schlauer …

… und sucht sich jemanden, der es fertigbringt, die Ideen und Wünsche der Kunden in die Tat umzusetzen – und zwar so, dass eine Ähnlichkeit zu bestehenden Webseiten ausgeschlossen ist!

Individualität heißt das Zauberwort!

In einem ersten Gespräch stellt sich also heraus, was der Architekt gerne auf seinen Internetseiten sehen möchte. Mehrere Din A4 Blätter sind vollgeschrieben mit Notizen, Anregungen, Entwürfen … der Architekt ist ziemlich zufrieden mit dem Resultat – wir nicht … wir sind gemein … zerreißen die schönen Blätter – haben dabei aber einiges im Hinterkopf behalten!

JETZT geht das Gespräch (unser Architekt ist angefressen …) in die zweite- und weitaus intensivere Phase. Wir stellen gemeinsam fest, das es niemandem etwas bringt, wenn der Architekt oder wir mit der Seite zufrieden sind – denn wir bauen dieses Kunstwerk für den potentiellen KLIENTEN, und nicht etwa für UNS!! Also wird nun analysiert, was ein KLIENT gerne auf dieser Internetseite sehen würde … Einige Ideen und Wünsche kann man sicherlich einbauen – andere wiederum könnten fatale Folgen haben (bunte Flash-Filmchen … Tickertext … Laufbanner … blinkender Text – um nur einige „optische Katastrophen“ zu nennen!).

So „wächst“ diese Internetpräsenz zu etwas wahrlich Individuellem – und sie wird aussehen, als ob sie schon immer da war … Jedes neue Projekt des Architekten wird eingepflegt (entweder von ihm selbst – es ist wirklich kein Hexenwerk … oder aber von uns, weil der Architekt inzwischen Besseres zu tun hat!) – dadurch gewinnt diese Seite mehr & mehr an „Gewicht“, denn alle Suchmaschinen sind „süchtig“ nach Informationen! Je mehr Inhalt eine Seite aufweisen kann – und je öfter dieser Inhalt auch mal wechselt, bzw. erneuert wird, desto schneller ist es für den potentiellen Klienten möglich, bei der Suche (z. B. mit GOOGLE …) auf UNSERE Seite zu stoßen!

Fazit: Ihr Neffe z. B. kann sicher auch Internetseiten erstellen – und das sogar sehr BILLIG!! Aber es gilt immer zu bedenken, dass eine Seite auch GEFUNDEN WERDEN MUSS – denn was nützt die schönste Seite, wenn sie im weltweiten Netz nur so vor sich „hindümpelt“?! Und noch wichtiger: Weiß der Neffe auch, wie eine Seite aufgebaut sein muss – „code-technisch“? Suchmaschinen mögen z. B. keinen „Spaghetti-Code“ … und sortieren solche Seiten auch mal gerne aus – bzw. indexieren diese erst gar nicht!

Also … beim Erstellen einer guten und vor allem effektiven Internetpräsenz gibt es SEHR VIEL zu beachten! Hier am falschen Ende zu sparen, wird sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit über Kurz oder Lang bitter RÄCHEN!!

SEO beispielsweise …

Achtung … leider gibt es auch in dieser Branche mehr als nur ein paar schwarze Schafe!

Suchmaschinenoptimierung ist (natürlich nicht in jedem Fall …!) sündhaft teuer und gehört in professionelle Hände. Wer sich damit nicht auskennt, oder meint, es „irgendwo mal“ gelesen zu haben und nun eigenmächtig damit loslegt … FINGER WEG!! Hierbei kann man in sehr kurzer Zeit sehr viel kaputtmachen – von daher kommt man nicht umhin, auch hier ein paar Euro zu investieren … es sei denn, man legt keinen gsteigerten Wert auf Auffindbarkeit z. B. bei der meist genutzten Suchmaschine GOOGLE …

Was kostet SEO?!

Mal ehrlich … eine Internet-Präsenz zu „basteln“, ist oftmals kein „Ding“ – aber was DAHINTER steckt in Bezug auf das „nach-VORNE-bringen“ (SEO) … das sind STUNDEN, die der Kunde ja nicht „fühlen & sehen“ kann! Erst der Erfolg in Bezug auf die begehrten ersten Plätze auf Seite EINS bei Google bringt dann Gewissheit, keine Fehlinvestition getätigt zu haben!

Man kann nie (genau) sagen, was SEO kostet – ist genau so wie mit „Internet“ … Aber ich kenne SEO’s, die verlangen 2-300 Euro – PRO STUNDE! Man sollte (als Kunde) abwägen, was es einem wert ist, in den Suchmaschinen ganz vorn zu stehen! Ist es in manchen Fällen ein „Kinderspiel“, kann es in nicht wenigen Fällen auch schier unmöglich sein, den Wunschbegriff des Klienten „schnell“ ganz nach oben zu schießen … und dort auch zu halten – aber dazu an anderer Stelle mehr!